Wozu Papiere – ich will ja nicht züchten!

Diesen Satz hört man sehr oft von Leuten. Die Papiere selbst machen den Preisunterschied zu einem Welpen aus einer „Vermehrungsfabrik“ nicht aus. Viel mehr sind Papiere das „Gütesiegel“ einer seriösen Zucht. Ein Züchter der unter einem Verband (wie in meinem Fall dem OEKV) züchtet, muß sich an viele Bestimmungen halten, die alle ausschließlich dem Schutz der Hunde zugute kommen. Ebenso müssen die Eltern und Ahnen der Hunde auf diverse Erbkrankheiten überprüft worden sein und natürlich dem Rassestandard entsprechen.

Die "Gütesiegeln" jeder guten Zucht:

OEKV
FCI
CCA

Als Vorraussetzung einen Hund überhaupt einmal in der Zucht einsetzen zu dürfen, müssen in erster Linie, die vom Verband vorgeschriebenen Untersuchungen bei jedem einzelnen Hund vorgenommen bzw. erfüllt werden, um eine Zuchttauglichkeit zu erreichen. Mit Hunden die sichtbare Erbfehler aufweisen, darf nicht gezüchtet werden d.h. man bekommt für solche Hunde auch keine Zuchtzulassung!

Hier ein paar Auszüge aus der Zuchtordnung:

  • ein Züchter hat einer vom ÖKV beauftragten Person Zutritt zur Zuchtstätte zu gewähren.
  • Grundsätzliche Voraussetzung für die Zuchtverwendung sind Gesundheit, artgemäße Entwicklung, ein rassetypisches Wesen und die Erreichung der vollen Zuchtreife.
  • Eine Hündin darf maximum einen Wurf jährlich haben.